über mich

Seit meiner frühesten Jugendzeit beschäftige ich mich bereits mit der Fotografie. Begonnen hat alles Mitte der 1980er Jahre als ich zum Geburtstag meine erste Kleinbildkamera geschenkt bekommen habe. Einige von Ihnen werden sich vielleicht noch daran erinnern, wie diese Dinger damals ausgesehen haben: ein quadratischer Kasten mit einer Festbrennweite und einem Auslöser. Nach dem Auslösen musste man den eingelegten Film mittels Kurbel noch manuell weiter drehen. Falls man – so wie ich Glück hatte – war bereits ein Blitz in die Kamera mit eingebaut. Mit Fotografie hatten meine ersten Schritte ganz und gar nichts zu tun, das war nur “ein wildes Umhergeknipse” …. Mit den daraus resultierenden Ergebnissen konnte ich recht gut leben.

Olympus OM101 – meine erste Spiegelreflexkamera

Ein paar Jahre später habe ich mir dann meine erste


Spiegelreflexkamera gekauft – eine Olympus OM101. Man das war vielleicht ein Quantensprung. Die OM101 hatte alle erfoderlichen Funktionen, um sich damit gründlich in die Grundlagen der Fotografie einarbeiten zu können. Besonders praktisch fand ich den sog. Powerfocus – mittels eines Rädchens konnte man die Bildschärfe einstellen. Die Kamera war über Jahre hinweg mein Begleiter und ließ mich selbst bei hohen Minusgraden nie im Stich. Jedoch gab es ein sehr großes Manko, was zusätzliche Objektive betraf. Aufgrund des olympus-typischen Powerfocus und des a-typischen Bajonett-Verschlusses konnte man nur Original-Objektive kaufen. Diese waren zum Einen sehr limitiert und zum Anderen sehr teuer in der Anschaffung. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als zu einem Kamera-Hersteller zu wechseln, für dessen Kameras es neben den Original – auch noch andere Objektiv-Hersteller gab.

Meine erste CANON-Kamera – die EOS-50E

Nachdem ich sehr viele Testberichte in den einschlägigen Magazinen wie “color-foto” oder “foto-magazin” studiert hatte, fiel meine Wahl auf die EOS 50E. Und diese Wahl sollte ich keine Minute lang bereuen – ganz im Gegenteil. Die 50E hatte im Vergleich zur baugleichen EOS-50 noch zusätzlich einen Augen-Fokus integriert, d.h. mittels eingebauter Sensoren im Sucher (Vorgänger der heutigen Messfelder) und der Augen wurde das Bild im Sucher fixiert und anschießend automatisch scharf gestellt. In Verbindung  mit dem Sigma 1:2.8 – 4.0, 28-105 mm Aspherical war dies eine sehr gelungene Kombination.

Vom Canon-Fieber gepackt

Sehr rasch stellten sich die ersten Erfolge – sprich sehr ansehnliche Fotos – mit der EOS 50E ein. Diese Ergebnisse spornten natürlich noch zusätzlich mit an. Immer öfter begleitete mich meine EOS 5oE zu den vielen Terminen und Veranstaltungen die ich besuchte. Dies bedeutete natürlich auch zwangsläufig, dass die Kosten für Filmmaterial und Entwicklung rasch und stetig stiegen. Obwohl ich dann hauptsächlich nur noch mit Diafilmen arbeitete, liesen sich die anfallenden Kosten nicht eindämmen. Somit stand fest, dass ich auf die digitale Fotografie umsteigen musste. Zunächst probierte ich 2 oder 3 kleine Compactkameras aus. Doch bereits nach wenigen Tagen folgten bei jedem einzelnen Modell jeweils die ersten großen Enttäuschungen.  Nach dem dritten Test stand für mich fest – es muss eine digitale Spiegelreflex her. Koste es was es wolle.

EOS 400 D: Mein Einstiegs- bzw. Umstiegsmodell in die digitale Fotografie

Da ich ja meine bereits vorhandenen Objektive weiter verwenden wollte, stand die Marke bereits schon im Vorfeld fest. Und so kam es, dass ich mir die Canon EOS 400 D anschaffte. Und wie schon bei der EOS 50E wollte ich mit meiner neuen Kamera auch das Sigma 1:2.8 -4.0, 28 – 105 mm Aspherical verwenden. Doch da hatte ich die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht. Der verbaute Chip im Sigma-Objektiv war leider veraltert und konnte mit dem vonder Kamera nicht kommunizieren. Selbst Sigma Deutschland konnte mir nicht mehr weiter helfen. So musste also auch noch ein gutes Objektiv angeschafft werden. Eigentlich wollte ich wieder auf ein Objektiv von Sigma zurückgreifen. Doch die damalige Angebotspalette hatte allerdings kein für meine Zwecke passendes Objektiv im Sortiment. “Notgedrungen” musste ich auf ein Tamron-Objektiv zurück greifen. Schließlich habe ich mich dann für das Tamron 1:2,8, 28-75 mm Asperical XR  DI entscheden. Nach mittlerweile weit über 30.000 Auslösungen, darunter viele Tausende Bilder für meine Diashow “Rund um Watzmann und Königssee” muss ich gestehen, dass der Kauf von diesem Objektiv die richtige Entscheidung war.

3 Kameragehäuse und mehrere Objektive

In der Zwischenzeit habe ich mir zusätzlich zur EOS 400 D noch eine fast neuwertige EOS 40 D (beim Kauf knappe 8.000 Auslösungen) und eine neue EOS 7 D zugelegt. Zum Tamron-Objektiv kamen noch 1 Sigma EX 1:4.0-5,6, 10-20 mm DC HSM, 1 Sigma 1:3.5-5.6, 28-270 mm Reiseobjektiv sowie 1 Sigma 1:2,8, 17-35 mm hinzu. Ich kann somit bei meinen Foto-Einsätzen auf 3 Kameras mit je 1 Objektiv zurück greifen. So erspare ich mir das lästige Objektiv wechseln. Primär fotografiere ich mit der EOS 7D. als Ersatzgehäuse habe ich immer die EOS 40D mit im Gepäck, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Mein derzeitiges Projekt:

Zwischen Inn und Salzach – eine Bilderreise in HDR durch eine der schönsten Landsschaften Südostbayerns:
Begleiten Sie mich auf meinen zahllosen Exkursionen durch diesen wunderschönen Landstrich. Termin Vorführung: Freitag, 08.11.2019, 20.00 Uhr, Aula Kloster Waldsassen. Weitere Informationen: kubz.de